..links Rudi beim Dach ein rollen, vorne Helga beim Kartenstudium

Vorstellung von Rudi' s Topolino auf der Rampe


......gemütlicher Stop im Klosterhof Plankstetten


...Aufstellung im Ortskern Beilngries

.....warten auf das ital. Essen?

....Rudis Gedanken: ist der besser als mein Topolino???

übrigens: der älteste Teilnehmer (weiser Hut) war 91 !! und er fuhr selbst einen DKW SP !!
Am Samstag, den 24.08.2002 trafen sich zwei Oldtimerfreunde mit ihren Frauen um ½ 8 Uhr morgens vor dem TÜV in Dachau mit dem Ziel, die 2. Beilngrieser Oldtimer Classic zu besuchen. Wir warteten gegenseitig aufeinander und die Familie Masur kam zufällig des Weges sagte uns mit ihrem Dackel guten Morgen. Wir vereinbarten, daß wir wegen des schnelleren Fortkommens die Autobahn zu benutzen. Rudi fuhr mit seinem Topolino vorne weg und Karlo mit seinem BMW 700 Cabrio hinterher. Nach ca. 1 ½ stündiger Autobahnfahrt, bei der wir bergauf schon mal auf 60 km/h herunterfielen ( gut daß wenig Verkehr war ) trafen wir in dem kleinen aber feinen Städtchen "Beilngries" im Altmühltal am Kanalhafen ein.
Viele Teilnehmer waren schon angereist und wir waren jetzt inmitten von herrlichen Oldtimern sowie ein paar Motorrädern. Nach dem üblichen Anmeldeprozedere und der Ausgabe der Startnummern erwartete uns bereits eine kleine Brotzeit mit Weißwurst, Weißbier und Brezn.
Der anfängliche Nebel lichtete sich und der Wettergott meinte es den ganzen Tag sehr gut mit uns.
Gut gestärkt befestigten wir die Startnummern an unsere Präziosen und schauten mal nach im Routenbuch, wo die Ausfahrt denn hin ging.
Gegen 11 Uhr wurden wir von den honorigen Damen und Herren der Stadtverwaltung und des Fremdenverkehrs Amtes herzlich begrüßt und wir starteten einzeln auf einer Rampe mit Fahrzeugvorstellung in der Reihenfolge der Startnummern: Straube' s Nr. 30 und Goeb' s Nr. 110.
Jedesmal wenn ein Oldi vorgestellt wurde gab es Applaus von den vielen Zuschauern und Gästen, die Beilngries besucht haben, denn es waren wirkliche Automobile Raritäten darunter.

Die erste Etappe führte uns durch die Historische Altstadt von Beilngries, wo wir noch ein Lunchpaket bekamen, um ja nicht unterwegs zu verhungern und dann nach Dietfurt zur Erbmühle ca. 43 km. Diese Strecke führte uns über sanfte Höhen und Tiefen durch das herrliche Altmühltal, vorbei an kleinen Ortschaften mit liebevoll gepflegten Vorgärten, alles teilweise ohne Einzäunungen bis nach Erbmühle, Gemeinde Breitenbrunn.
Das Mittagessen wurde eigens in einem Brotbackofen gebrutzelt ( schmeckte ausgezeichnet ) wir saßen im Garten und eine bayrische Musik begleitete uns dazu.

Um 14 Uhr rüstete man wieder zur Weiterfahrt der zweiten Etappe. Laut Routenbuch ging es u. a. über: Biermühle, Altmannsberg, Berching, Biberbach, Plankstetten zum nächsten Schmankerltreff in den Klosterhof Plankstetten zu Kaffee und Kuchen.
Dieses Benediktinerkloster liegt zwischen Beilngries und Berching an der B 299 und ist eine Sehenswürdigkeit, wir alle durften trotzdem mit unseren Fahrzeugen in den schönen Innenhof.

Wir haben erfahren, daß sich das Kloster selbst finanziert durch ihr:
- Gästehaus mit 85 Betten,
- Klosterbäckerei,
- Klostermetzgerei,
- Kloster- Bioladen
und vieles mehr. Bei der Ausfahrt durch das Klostertor weihte ein Pater sämtliche Fahrzeuge und wir fuhren mit Gottes Segen zur nächsten Tour.
Die dritte und letzte Etappe führte uns über Kahldorf, Wiesenhofen, Haunstetten, Kinding zurück nach Beilngries.

Hier angekommen mußten wir uns ( 111 Fahrzeuge ! )
in der Hauptstraße zur Oldtimerparade aufstellen, die um 17: 00 beginnen sollte. Das war gar nicht so einfach bis jeder seinen Platz gefunden hat weil es natürlich sehr eng her ging.
Ganz Beilngries war italienisch geschmückt und wir fanden uns ein zum "großen Finale Grande"
Um 19 Uhr war die Prämierung der Oldis mit Verleihung der Plaketten angesagt, bei ital. Essen Musik und Benzingesprächen. Das bekamen wir aber nicht mehr mit, weil wir zum Nachhauseweg aufbrachen, wir wollten nicht Nachts fahren.

Wir sollten das nächste mal ( 23. August 2003 ) vielleicht doch übernachten, um die schöne Atmosphäre und die Annehmlichkeiten besser genießen zu können.

Insgesamt fuhren wir an diesem Tag mit Hin- und Rückfahrt 337 Kilometer. Es mußten Steigungen von 11% bis 14 % bewältigt werden, was manchen Oldi ganz schön zu schnaufen brachte.

PS: Natürlich kam die unten gezeigte Plakette sowie ein paar Fotos unserer Fahrzeuge einige Tage später mit der Post nach Hause!!
Gekostet hat uns das 50 € pro Paar, das kann sich sehen lassen.

2. Beilngrieser Oldtimer- Classic: Altmühltal

Ein Bericht von Heidi Straube und Karl Goeb

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 



 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Oldi Grüße
Heidi Straube & Karlo Goeb