MAICO-Blizzard M250S (1954 - 1971)


Foto Jürgen Meiforth

Technische Daten

Baujahr 1957
Motor: 1 Zylinder Zweitakt, Umkehrspülung, Luftkühlung
Höchstleistung: 14,5 PS bei 5200 U/min
Dauerleistung: 14,25 PS bei 5050 U/min
Hubvolumen 247 ccm
Zündanl: Noris Batteriezündung
Getriebe: 4-Gang mit Automaten-Fußschaltung
Kupplung: Mehrscheibenkuppl. im Ölbad
Motor-Getriebe: Primärantrieb mit Kette in Ölbad
Getriebe-Hinterrad: Sekundärantrieb Einfach-Kette im geschlossenen Kettenkasten
Räder/Bereifung: 3,00 x 18 vorne und 3,25 hinten, mit Vollnaben-Bremsen 160 mm Durchmesser.
Fahrgestell: Stabiler Einrohrrahmen, hart gelötet und geschweisst
Vorderradfeder.: Schwinggabel Maico-Eigenkonstruktion mit langem Federweg und 2 ölhydraulisch gedämpften Federbeinen
Hinterradfederung: Schwingrahmen mit 2 grossen weichen Federn und Ölstossdämpfern, wartungsfrei gelagert
Lenker: 2- teilig mit Kurzhub-Gasgriff. Steuerungsdämpfer
Leergewicht: 125 kg
Höchstgeschwind.: ca. 115 km/Std.
Treibstoff /-beh.: Normalbenzin mit Ölbeimischung 1:25 (min.1:40), 16 l Tankinhalt
Verbrauch: 3,0 bis 5,5 l /100 km in Praxis
Sonstiges:
Die Blizzard wurde bis ca. 1958 mit Vollschwingen-Fahrwerk gebaut, danach mit Tele-Gabel. Die Moto-Cross und Geländeausführung war motor- und fahrwerksseitig modifiziert und wurde bereits ab 1956/57 mit Telegabel serienmässig ausgeliefert. Die Blizzard II ab 1957, anfangs mit Auspuff links statt rechts, gab es auch als Polizeiausführung mit Schwingsattel u. a. Änderungen. Die bayer. Polizei orderte um 1969 ca. 70 Fahrzeuge. Die Bundeswehr - Maico M 250 B war eine andere, eigene Konstruktion und hatte z.B.einen Ovalrohrrahmen, andere Kotflügel, der Auspuff re. war höher verlegt.