Freunde alter Fahrzeuge Dachau e.V. Oldtimerverein gegründet 1980
  Freunde alter Fahrzeuge Dachau e.V.Oldtimerverein gegründet 1980     

Das war los 2017:

3. Youngtimertreffen am Sonntag

den 16.07 2017

auf dem Ernst - Reuter - Platz in

85221 Dachau- Ost

Nach dem Erfolg des 2. Treffens im vergangenen Jahr und vieler positiver Rückmeldungen, diese Veranstaltung zu wiederholen, lag die 3. Neuauflage 2017 auf der Hand: Der Verein Bürgertreff-Ost e.V. und die Freunde alter Fahrzeuge Dachau e.V.  rief  die Besitzer von zwei-  und vierrädrigen Liebhaberfahrzeugen ab 25 Jahre zum diesjährigen Youngtimer Treffen – und viele kamen! Dieses Mal war der Wettergott besonders gnädig mit uns, schönstes Sommerwetter, den ganzen Tag über. Die Cabriodächer konnten den ganzen Tag geöffnet bleiben und unser Pavillon musste für angenehmen Schatten zur Sitzgelegenheit sorgen. Alles war bestens organisiert von  Michael V. und seinem Team Birgit und Eva. Der Platz füllte sich zusehends, und die Pkw mussten zeitweise in 3. Reihe geparkt werden. Die Mädels vom Bürgertreff-Ost sorgten für ständigen Nachschub an  Kaffee, Kuchen und Freigetränken. Wer sich mit Bier und einem kräftigen Mittagessen stärken wollte, war beim Griechen vor Ort bestens aufgehoben. Wie schon im letzten Jahr ergaben sich viele zwanglose Benzingespräche und nützliche Kontakte – der eine wusste einen guten Lackierer, der andere kannte sich mit dem seltenen 190er Vierventiler von Mercedes gut aus und so weiter.... Neben den Youngtimern der 80er / 90er Jahre fanden sich auch viele erheblich ältere Fahrzeuge ein.

Zum Schluss besuchte uns noch ein Goggo und gab diesem schönen Tag eine nostalgische Note.

Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Youngtimertreffen 2018, wenn es wieder heißt: Sommer dahoam.

7. Sternfahrt nach Neumarkt/ Lengenfeld

8. und 9. Juli 2017

Besuch des Automuseums Maybach in Neumarkt Oberpfalz

Bei herrlichstem Oldtimer Wetter machten sich am Samstag den 8.Juli 2017 zu früher Stunde mit ihren Oldtimern 31 Liebhaber von ihren Wohnungen auf den Weg nach Neumarkt in der Oberpfalz. Es waren 27 Vereinsmitglieder und 4 Gäste. Insgesamt nahmen 17 auf Hochglanz polierte Oldtimer, davon 3 Motorräder an der Sternfahrt teil.

Alle waren schon 1/4 Stunde vor`m vereinbarten Zeitpunkt am Treffpunkt in Neumarkt. Nach wenigen Fußminuten wurde das Tagesprogramm mit einem Weißwurst Essen im Gasthof Wittmann und dem 1. Weißwurst Museum in Neumarkt begonnen. Frisch gestärkt hatten wir die große Ehre vom Chef Norbert Wittmann durch das Weißwurst Museum geführt zu werden. Wir lernten viel über den Beruf der Metzger und die Fleischbearbeitung im Allgemeinen. Auch hier war die Gemeinsamkeit der Liebhaberei zur Historie deutlich zu erkennen.

Danach war dann unser Hobby dran und wir besuchten das Maybach Museum, eine Privatsammlung der Familie Hofmann, in Neumarkt. Führerin Monika Kacksch führte uns mit viel Fachwissen und toller Vortragsweise über eine Stunde durch das Museum. Die Expresswerke Zweiradausstellung, war besonders für unsere Motorradler sehr interessant. Nach einer kurzen Verschnaufpause, manche haben dann noch schnell das Weißwurst Kochbuch von Norbert Wittmann gekauft, fuhren wir im Konvoi auf einer wunderschönen Strecke durch den Bayerischen Jura. 18 km nach Streckenplan des 1. Vorsitzenden Claus Thiemicke, zum Gasthof Winkler Bräu in Velburg - Lengenfeld.

Zum Tagesausklang ging es in den Biergarten und es war eine tolle Stimmung mit viel Spass und Lachen, bei lauer Sommernacht. Der Sonntag begann im Nebensaal mit einem hervorragenden gemeinsamen Frühstück zur Stärkung. Oldtimer wollen gefahren werden und um 10:15 Uhr starteten wir wieder im Konvoi auf den Mariahilfberg in Neumarkt zur Wallfahrtskirche Maria Hilf. Nach der Fahrzeugweihe durch Hochwürden Pater Tobias wurden wir noch durch die schöne Kirche und Sakristei geführt und konnten den schönen Ausblick auf Neumarkt und die Umgebung genießen. Alle Teilnehmer sind gut und trocken wieder daheim angekommen und waren begeistert über die  zwei schöne Tage und den Erlebnissen.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für die tolle Stimmung und Harmonie an beiden Tagen. Auch den Helfern für die Reise, Conny, Ingrid und Alois möchte ich herzlich für die Unterstützung danken. Schön war`s.

Alle anderen Einzelheiten könnt Ihr in unserer Vereinszeitung nachlesen.

Unten Foto-Impressionen, die aber nicht chronologisch geordnet sind.

Euer Claus

Endlich mal schönes Wetter bei unserer

69. Frühjahrsausfahrt am 21.Mai 2017

 

Der Parkplatz vom KAUFLAND war rappenvoll mit Oldtimer, Automobile und Motorräder. Unser 2. Vorstand hatte mit seiner Familie "alle Hände" voll zu tun, um Alle auf dem Parkplatz "einzuschlichten". Und viele kamen, ganz klar bei diesem Wetter muss gefahren werden.  Gute Laune also schon bei der Anmeldung. Das sonnige Lüftchen lockte viele zur Dachauer FaF 69. Frühlingsausfahrt mit einer Rundtour nach Bergkirchen zum Gasthof Groß. Das war die erste Wegstrecke, die unser neuer Streckenwart Erich erarbeitete und alle waren voll des Lobes. Es gab keine Ausfälle oder Fahrzeugprobleme, was davon zeugt, dass alle ihre Schätzchen den Winter über hegten und pflegten und technisch in bester Kondition waren. Unser Abschleppwagen-Fahrer Franz hatte nichts zu tun! Wunderschöne Oldies und Motorräder waren zu besichtigen, und von den Gästen zu bestaunen, und man konnte sich bei Entkräftung bei Lothars Brotzeitstube stärken. Um 10:00 begrüßte unser 1. Vorstand Claus Thiemicke alle Teilnehmer und Gäste und wies sie bei der Fahrerbesprechung auf die Besonderheiten der Wegstrecke hin. Schon um 10:30 Uhr wurden die Motoren gestartet, weil  jeder bei diesem schönen Wetter nur noch losfahren wollte. Über 82 Oldie- Automobile, 16 Motorräder und vier Gespanne fanden den Weg, trotz eines "Verfahrers", zum Mittagessen beim Gasthof Groß, und die hatten alle Hände voll zu tun. Der Rest der Truppe ließ sich bei Kaffee und Kuchen beim Kiermeir in Arzbach zu Benzingesprächen sehen.

Siehe auch Presseberichte.

Unten sehen Sie einen kleinen Fotoablauf. Sche` wars!   Wir sehen uns bei den Vereinsabenden.

 

Die Frühlingsonne lockt

Neben Verliebten und Spaziergängern kommen auch viele Old- und Youngtimerbesitzer mit ihren Fahrzeugen aus den "Löchern". Wer ein altes Schätzchen sein Eigen nennt, sollte einige Tipps beherzigen, damit auf der ersten Ausfahrt kein böses Erwachen folgt. Vor dem ersten Anlassen des Motors sind die Füllstände von Betriebsflüssigkeiten wie Motoröl und Bremsflüssigkeit zu kontrollieren und gegebenfalls aufzufüllen. Speziell "Oldies" quittieren fehlende Schmierung oder Kühlung oft mit kapitalen Motorschäden. Ein Blick auf den Garagenboden kann ebenfalls nicht schaden. Haben sich über den Winter verräterische Flecken unter dem Fahrzeug gebildet, ist das ein untrüglicher Hinweis auf Undichtigkeiten und Lecks in Schläuchen und Leitungen, die umgehend eingehender untersucht gehören. Als nächstes untersucht man den Innenraum im Fahrzeug und den Dachhimmel auf Schimmel und Verschmutzungen. Wasser und Seife sind an den meisten Stellen erfahrungsgemäß die besten Saubermacher. Ist man glücklicher Besitzer eines historischen Cabrios mit Stoffverdeck, sollte die Dachhaube auf aufgeplatzte Nähte oder Risse untersucht werden, die auf die Temperaturunterschiede im Winter zurückzuführen sind.

Ist der äußere Check erfolgt, kommt der Moment des Motorstartens und mit ihm die spannende Frage: "Will er oder will er nicht?" Die vor dem Einmotten abgeklemmte und im Idealfall an ein Erhaltungsladegerät angeschlossene Starterbatterie muss hierzu natürlich zunächst wieder angeschlossen werden. In puncto Polarität gilt die alte Faustregel "Minus (Schwarz) zuerst ab und zuletzt wieder dran", um einen Kurzschluss zu verhindern. War die Technik vor dem "Einmotten" gesund, springt der Motor nach Erfahrung von Oldtimer-Experten spätestens beim zweiten bis dritten Versuch wieder an.
"Weiterorgeln" bringt in der Regel nichts, sondern kann bei Fahrzeugen mit Katalysator schlimmstenfalls sogar den "Kat" schädigen. Die erste Fahrt mit dem Klassiker geht immer zur nächstgelegenen Tankstelle, um den Luftdruck der Reifen mit dem Prüfgerät zu messen. Auch nach Monaten der Ruhe sollte an den Reifen kein sichtbarer Luftverlust aufgetreten sein. Ist dies dann doch der Fall, deutet das auf einen Schleichplatten infolge porös gewordener Gummis hin.
Hat man vor der Einlagerung den Reifendruck zur Vermeidung von "Standplatten" erhöht, wie dies Experten empfehlen, muss er wieder auf Normalwert gebracht werden.
Bei den ersten Bremsversuchen kann Flugrost auf Bremsscheiben und -trommeln den Anhalteweg verlängern. Knirschende Geräusche sind nicht tragisch. Durch vorsichtiges Anbremsen auf sicherem Terrain lassen sich diese Ablagerungen schnell entfernen.
Derart fit gemacht steht der ersten Frühlingsausfahrt mit dem historischen Auto nichts mehr im Wege. Die neidischen Blicke der anderen Verkehrsteilnehmer
sind den Oldie-Besitzern sicher.

Bitte besuchen Sie uns bei den Vereinsabenden.   K.G.

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